Projekt

Zivilgesellschaftliches Engagement

Foto: Timon Kronenberg/LSVD

Ehrenamtliche in Berin spenden ihre Zeit für die Betreuung und Begleitung von LSBTI*-Geflüchteten

Queere Geflüchtete sind besonders schutzbedürftig und wenden sich häufig an das gesamtstädtische Zentrum für Migranten, Lesben und Schwule des Bildungs- und Sozialwerkes des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg e.V. MILES. Dort erhalten sie psychosoziale Beratung und Unterstützung. Der Umfang der Anfragen übersteigt jedoch die Kapazitäten der professionellen Beratungs- und Hilfsstrukturen. Daher gilt es zivilgesellschaftliche Unterstützung systematisch einzubeziehen zur Entlastung der Hauptamtlichen, Steigerung der Angebote für Geflüchtete als auch zur Integration der Zivilgesellschaft.
Der LSVD Berlin-Brandenburg e.V. bietet den Ehrenamtlichen:

  • Beratungsgespräche zu Möglichkeiten des Engagements,
  • Workshops und Weiterbildungsmaßnahmen,
  • ein breit aufgestelltes Kulturprogramm,
  • Vernetzungstreffen mit anderen Ehrenamtlichen,
  • Supervision
  • sowie regelmäßige Unterstützung.

Die Ehrenamtlichen sollen nicht im Bereich der psychosozialen Beratung aktiv werden. Derlei Tätigkeiten sollen auch zukünftig im Aufgabenbereich der Hauptamtlichen bleiben.
Ehrenamtliche können sich entsprechend ihrer zeitlichen Kapazitäten und Interessengebiete in folgenden Formaten einbringen:

Einzelbetreuung:
1.    Patenschaften
2.    Study Buddy Programm für Studenten

Stiftungen, Verbände, Ministerien:
3.    Anleitung zur Qualifizierung von Ehrenamtlichen anderer Verbände und Institutionen (aus dem queeren als auch dem geflüchteten Tätigkeitsbereich)

Unternehmen:
4.    Workshops zur Sensibilisierung von Mitarbeitern von Unternehmen im Bereich „Soziales Engagement für queere Geflüchtete“
5.    Arbeitsmarktintegrationsmaßnahmen.
a.    Module: Bewerbungen schreiben
b.    Modul: Bewerbungstraining
c.    …

Allgemein:
6.    Anleitung und Koordination von Kunst Projekten zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit gemeinsam mit queeren Geflüchteten und Ehrenamtlichen mit unterschiedlichen Künstler
7.    Vorträge und Infoveranstaltungen um sowohl weitere Ehrenamtliche zu gewinnen als auch die Herausforderungen in die Öffentlichkeit zu tragen.