26. November: Protestkundgebung zu den Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD

Mit Diskriminierung ist kein Staat zu machen!

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) ruft zur Teilnahme an einer Protestkundgebung für gleiche Rechte und gegen die Fortsetzung der Diskriminierung von Homo- und Transsexuellen auf. Mit Diskriminierung ist kein Staat zu machen!

Bei den Koalitionsverhandlungen droht die Gleichstellung von Lesben und Schwulen unter den Tisch zu fallen. Die ideologische Blockade der Union muss endlich aufhören.

Es braucht jetzt die Öffnung der Ehe einschließlich des Adoptionsrechts, ein Verbot der Diskriminierung auf Grund der sexuellen Identität auch im Grundgesetz, einen umfassenden Aktionsplan für Respekt und Gleichbehandlung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und Intersexuellen. Ebenso notwendig ist eine deutliche Position gegen die aufflammende Homo- und Transphobie im Osten Europas und anderen Teilen der Welt sowie die Rehabilitierung und Entschädigung der Opfer menschenrechtswidriger Strafverfolgung in Deutschland.

Der Staat darf nicht länger diskriminieren. Auch eine 80-Prozent-Mehrheit der Sitze im Deutschen Bundestag ist keinerlei Legitimation dafür, einem Teil der Menschen in unserem Land weiter gleiche Bürgerrechte vorzuenthalten. Diskriminierung ist schlicht verfassungswidrig.

Alle Menschen sind eingeladen, an der Kundgebung teilzunehmen!

Protestkundgebung am Ort der Koalitionsverhandlungen
Dienstag, 26. November 2013, 11.30 bis 13 Uhr
Wilhelmstr. 140/Stresemannstraße, 10963 Berlin (vor dem Willy-Brandt-Haus)