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21.09.2009

Bündnis gegen Homophobie

Gründung am 23. September im Roten Rathaus

Am Mittwoch, dem 23. September 2009, wird im Roten Rathaus das Berliner „Bündnis gegen Homophobie“ gegründet. In dem Bündnis haben sich 22 relevante gesellschaftliche Organisationen, Institutionen und Unternehmen zusammengetan, um ein klares Zeichen zu setzen gegen Homosexuellenfeind-lichkeit, Diskriminierung und Gewalt.
 
Dem Bündnis gehören u. a. Deutsche Bank und Deutsche Oper, Deutscher Fußball-Bund e.V. und Hertha BSC, Deutscher Gewerkschaftsbund und Berliner Polizei, die Jüdische Gemeinde und der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma an.
An der Gründungsveranstaltung werden neben Berlins Regierendem Bürger-meister Klaus Wowereit u.a. Berlins Polizeipräsident Dieter Glietsch, die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Lala Süsskind, und der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, teilnehmen.
 
Die Initiative für das Bündnis gegen Homophobie ging vom Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) e.V aus.

Hintergrund sind homosexuellenfeindliche Übergriffe, die sich im vergangenen Jahr in Berlin gehäuft haben. Mehrfach wurden Schwule und Lesben wegen ihrer sexuellen Orientierung angegriffen und dabei zum Teil lebensgefährlich verletzt.

Von einem hohen antihomosexuellen Gewaltpotential zeugt auch, dass auf das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen nach seiner Einweihung bereits drei Anschläge verübt wurden.

Ziel des Bündnisses gegen Homophobie ist es, gemeinsam jeglicher Form von Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung entgegenzutreten und ein Zeichen zu setzen für Anerkennung und Respekt gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern.
 
Dies wird in einem gemeinsamen Aufruf unter dem Titel „Anerkennung und Respekt für gleichgeschlechtliche Lebensweisen“ deutlich gemacht. Den Aufruf und weitere Informationen finden Sie unter

www.stopp-homophobie.de.
Pressevertreter sind zu dem Fototermin um 11.30 Uhr herzlich willkommen. Dann wird der Aufruf gegen Homophobie von den Bündnispartnern unterzeichnet. Dabei besteht auch Gelegenheit zu Hintergrundgesprächen mit den Initiatoren und Bündnispartnern. Um vorherige Anmeldung unter:

alexander.zinn@lsvd.de wird gebeten.

www.berlin.lsvd.de